JUNOS Schüler:innen sprechen sich klar gegen eine Verkürzung der Sommerferien aus.
Die Sommerferien zu kürzen, weil es an ausreichender Kinderbetreuung fehlt, ist der völlig falsche Ansatz. Schüler:innen dürfen nicht dafür herhalten, politische Versäumnisse in der Betreuungspolitik auszugleichen.
Neun Wochen Sommerferien sind keine neun Wochen Faulenzen. Nach einem langen Schuljahr brauchen junge Menschen Zeit für Erholung, Freunde, Familie, Reisen, Ferialjobs oder schlicht dafür, ihre Freizeit selbst zu gestalten. Diese Freiheit sollten wir ihnen nicht nehmen.
Wenn Familien während der Sommermonate vor Betreuungsproblemen stehen, braucht es bessere und leistbare Ferienbetreuung, mehr freiwillige Sommerschulangebote und vielfältige Freizeitprogramme – aber sicher keine pauschale Verkürzung der Ferien.
Wir lehnen die Forderung nach sechs Wochen Sommerferien daher klar ab. Die Lösung für fehlende Betreuungsangebote kann nicht sein, Schüler:innen einfach länger in der Schule sitzen zu lassen.